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Der Hering ist angelandet

Wenn es den Hering im März in riesigen Schwärmen vor die Küste Usedoms zieht, herrscht nicht nur im Wasser Trubel. Die ganze Insel rüstet sich dann für die Usedomer Heringswochen.

Jedes Jahr im März ist es wieder so weit. Riesige Heringsschwärme ziehen aus dem Meer an die Küsten Nordvorpommerns, um hier für Nachwuchs zu sorgen. Auf diesen Augenblick haben die Usedomer Fischer gewartet. Schon beim ersten Morgengrauen rüsten sie ihre Boote und stechen in See. Noch bis weit in den April hinein dauert die Saison an. Doch nicht nur Fischer freuen sich auf diese Zeit. Die traditionellen Usedomer Heringswochen locken jedes Jahr auch viele Touristen an.

Usedoms ewige Liebe: der Hering

Er hat die Geschicke der Insel geprägt, solange sich die Usedomer erinnern. Als die Insel noch dünn besiedelt und ihre Bewohner bitterarm waren, sicherte der Heringsfang das Überleben der Usedomer Bevölkerung. Bereits früh suchte man nach Möglichkeiten der Haltbarmachung, da der schmackhafte Speisefisch schnell verdarb. Das Einsalzen entwickelte sich bald zur sichersten Methode. Wichtig war dabei die zügige Verarbeitung des noch fangfrischen Fischs. So entstanden vielerorts auf Usedom Salz- und Packhütten. Sie dienten der Lagerung von Salzvorräten und Fässern sowie zum Einlegen und Aufbewahren des Herings. Die alten Salzhütten in Koserow, heute Museum und Räucherfisch-Restaurant, zeugen noch von dieser alten Tradition.

Schon der letzte deutsche Kaiser liebte Hering

Auch der deutsche Kaiser Wilhelm II. war ein großer Heringfan. Seine Liebe ging sogar so weit, dass einer der Badeorte Usedoms nach dem silbernen Schwarmfisch benannt wurde. Heringsdorf sowie der Rest der Insel sind dem Fisch auch heute noch treu verbunden. Ihm zu Ehren feiern sie jedes Jahr im Frühling ein mehrwöchiges Fest, in dem sich alles um den Hering dreht: die Usedomer Heringswochen.

Usedomer Heringswochen

Jedes Jahr im März und April dreht sich auf Usedom alles um den einstigen Brotfisch der Insel. In diesem Jahr jährt sich das Event zum 22. Mal. Genau so viele Restaurants über die ganze Insel verteilt, beteiligen sich in diesem Jahr an den Usedomer Heringswochen. Eigens dafür kreieren ihre  Chefköche Heringsdelikatessen, die Fischliebhaber weit über die Grenzen des Landes hinaus auf die Insel locken. In manchen Orten auf Usedom beteiligen sich sogar gleich mehrere Gastronomen an der sechswöchigen Veranstaltung. Der krönende Abschluss der Usedomer Heringswochen findet am 13. April 2019 auf dem Seebrückenvorplatz in Koserow statt. Besucher und Gäste dürfen sich dann auf ein buntes Programm mit traditionellem Heringspulen, leckeren Heringsgerichten sowie Musik und bester Unterhaltung freuen.

Koserows Tribut an den Hering

Im Seebad Koserow, am schmalsten und landschaftlich schönsten Punkt der Insel, fühlt man sich der Tradition besonders verpflichtet. Davon zeugen nicht nur die liebevoll erhaltenen historischen Salzhütten. Auch beteiligen sich hier gleich drei Restaurants an diesem Herings-Event.

Im Hotel Nautic hat sich Marko Nimz, Chefkoch des Restaurant „Oberdeck“, ganz besondere Köstlichkeiten rund um den Hering für die Sonderkarte einfallen lassen. Er präsentiert ihn mal klassisch als Hering „satt“ mit Bratkartoffeln und Tomatensalat oder ganz nordisch als Labskaus mit Roter Bete, Rollmops, Spiegelei und Kümmelbrot. Wer es ausgefallen liebt, wählt das Heringsfilet „Strindberg“ mit exotischem Bohnen-Birnengemüse.

 

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