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Erst der Hering, dann der Bernstein.

Auf Usedom ist immer etwas los. Wie ein Magnet ziehen die beliebten Heringswochen alle Fischliebhaber an. Anschließend gehören die Strände den Bernsteinsuchern.

Usedom ist vieles, nur eines nicht: langweilig. Bereits früh im Jahr, wenn der Winter seinen Atem aushaucht und der Frühling zaghaft an die Tür klopft, herrscht auf Deutschlands beliebtester Urlaubsinsel schon emsiges Treiben. Nicht nur an Land, sondern auch im Wasser. Schon im März beginnt an der Ostsee die Heringssaison. Zu dieser Zeit wandert der silberne Schwarmfisch millionenfach in die Gewässer vor der pommerschen Küste, um zu laichen. Jetzt ist Hochbetrieb bei den Fischern. Und auch in den Restaurants Usedoms. Denn wie jedes Jahr übertreffen sich die Köche im Kampf um das beste Heringsgericht – mit viel Spaß, Engagement und zur Freude ihrer Gäste.

 

Die jährlichen Heringswochen – ein besonderes Erlebnis

Jedes Jahr von März bis April steht Usedom ganz im Zeichen des Herings. Das kommt nicht von ungefähr. Schon vor ewigen Zeiten war der Silberling der Brotfisch der einheimischen Fischer. Er sicherte das Überleben der einst armen Inselbevölkerung. Von der Bedeutung des Fischs zeugt auch der Name des größten Kaiserbades, dem Seebad Heringsdorf. Der Kaiser höchstpersönlich gab dem Ort seinen Namen, aus Dank und Respekt für seine Leib- und Magenspeise. Inzwischen beteiligen sich unzählige Restaurants und Veranstalter quer über die Insel an diesem jährlichen Event. Der Auftakt findet traditionsgemäß am Kölpinsee im Bernsteinbad Loddin statt. Ist der Startschuss gefallen, bieten die teilnehmenden Restaurants zusätzlich zu ihrer sonstigen Karte eine kreative Auswahl an Heringsvariationen an. An den diesjährigen 22. Usedomer Heringswochen beteiligen sich noch bis zum 13. April 2019 ebenfalls 22 Restaurants. Es lohnt sich, in dieser Zeit über die Insel zu pilgern und hier und da die eine oder andere Kostbarkeit zu probieren. Von der Heringspraline bis zum Labskaus – für jeden Geschmack ist garantiert etwas dabei.

Große Beteiligung in Koserow an den Heringswochen

Im Bernsteinbad Koserow hat der leckere Schwarmfisch gleich in drei Restaurants das Feuer der Leidenschaft entfacht. Marko Nimz, Chefkoch des Restaurants „Oberdeck“ im Hotel Nautic, hat sich hierzu etwas Besonderes einfallen lassen. Er präsentiert ihn mal klassisch als Hering „satt“ mit Bratkartoffeln und Tomatensalat oder in Form des beliebten nordischen Gerichts Labskaus mit Roter Bete, Rollmops, Spiegelei und Kümmelbrot. Wer es ausgefallener liebt, wählt das Heringsfilet „Strindberg“ mit exotischem Bohnen-Birnengemüse.

Doch nicht nur kulinarisch wird der Hering gefeiert, sondern auch in Vorträgen, Aktionen und anderen Events. Über das anstrengende Tageswerk der Fischer von Usedom berichtet zudem sehr eindrucksvoll ein Film, der in den Veranstaltungsräumen der Kurverwaltung von Koserow gezeigt wird. Männer mit wettergegerbten Gesichtern besteigen darin bereits früh am Morgen ihre Boote und laufen zum Heringsfang aus. Tagsüber stehen sie dann an den Räucheröfen und abends flicken sie noch ihre Netze. Ein knochenharter Job, der leider mit sehr wenig Einkommen belohnt wird.

Nach Silber kommt Gold

Mitte April macht der silberne Hering Platz für eine weitere Attraktion auf Usedom. Dann beginnt nämlich die alljährliche Bernsteinwoche. Sie findet ausschließlich in den Seebädern Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz statt. Kein Wunder, denn an den Stränden dieser Bäder wird mehr des harzigen Golds angespült als sonst irgendwo auf Usedom. Das liegt an der geographischen Lage dieser Orte. Der Usedomer Bernstein stammt aus Südskandinavien. Er ist das Harz großer Fichtenwälder, das vor Millionen von Jahren ins Meer gespült wurde und versteinerte.

Bedingt durch die Strömung der Ostsee, wird es in den vier Bernsteinbädern am häufigsten angespült. Daher auch der Beiname. Vor allem im Frühjahr bei stürmischer See und noch niedrigen Wassertemperaturen. Diese sorgen für einen Auftrieb des leichten Steins und locken kleine und große Schatzsucher schon in aller Früh an die Strände. Jeder will schließlich der erste sein, der den goldenen Schatz Usedoms hebt.

Den eigenen Bernstein schmieden

Wer von seinen Ausflügen am Strand mit Beute zurückkehrt, kann in Kursen und bei Bastelveranstaltungen lernen, wie aus einem rohen Stein ein leuchtendes Schmuckstück wird. Auch die weniger Erfolgreichen müssen nicht traurig sein. Gegen eine kleine Gebühr kann man eine ungeschliffene Schönheit erwerben und daraus seinen persönlichen Liebling machen. Wer noch tiefer in die Geschichte des Bernsteins eintauchen möchte, kann an interessanten Vorträgen, Märchenabenden oder einer geführten Bernsteinsuche mit fachkundiger Anleitung teilnehmen. Ganz ohne ein kleines Stück Inselgold muss niemand nach Hause fahren. Versprochen.

 

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