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Feinster Dixieland-Jazz im Ostseebad Koserow

Wer Jazz liebt, muss Dixieland einfach mögen. Ende Juni bieten deshalb drei Bands im Ostseebad Koserow feinsten Dixieland-Jazz in einer gemeinsamen Session.

Jazz ist mehr als Musik. Er ist ein Lebensgefühl. Um 1900 herum in den amerikanischen Südstaaten entstanden, entwickelte er sich im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich weiter. Aus ihm entstand in den 1920er Jahren der Dixieland, die Jazz-Musik der Weißen.

 

Jazz-Entstehung in den USA

Ende des 19. Jahrhunderts war Marschmusik in den Südstaaten der USA bei weißen und schwarzen Einwohnern gleichermaßen beliebt. Zu allen möglichen Anlässen zogen Musikgruppen durch die Straßen von New Orleans und Memphis und präsentierten ihre eigenen Interpretationen. Reine Marschmusik mischte sich mit afrikanischen Klängen. Auch in Chicago und New York spielten Straßenmusiker bereits zu dieser Zeit eigene Variationen. Anfänglich war Jazz die Musik der armen Leute. Gespielt wurde er vorrangig in billigen Lokalen und dunklen Kaschemmen von Afroamerikanern. Doch schon bald verbreiteten sich die pulsierenden Rhythmen wie ein Lauffeuer. Um 1915 herum nannten sich die ersten Musikgruppen Jazz-Bands. Im Amerikanischen steht der Begriff „jazzy“ für wild, erregend und schwungvoll. Ob der Name Jazz aus diesem Wort entstand, ist unklar. Vermutlich schon. Später vermischte sich das Wort noch mit dem Jargon der afroamerikanischen Bevölkerung.

Dixieland, der Jazz der Weißen

Dixieland ist das Pendant der weißen Musiker zum New Orleans Jazz. Dieser Stil entstand um 1920. Zu dieser Zeit versuchte man hartnäckig, diese sehr erfolgreiche Musik nachzuahmen. Sie wurde bis dahin ausschließlich von Afroamerikanern gespielt. Doch erst die weißen Musiker machten den Jazz in den gesamten USA salonfähig. Das mag auch daran gelegen haben, dass der Stil des Dixieland-Jazz weicher und harmonischer war. Die rauere und wildere Komponente des New Orleans Jazz ging dabei etwas verloren. Das ist auch bis heute so geblieben.

Dixieland in Deutschland

In Europa wurde Dixieland erst nach dem zweiten Weltkrieg populär. Die amerikanischen Besatzungsmächte brachten ihn in die Tanzlokale des kriegsgebeutelten Deutschland. Auch hier trat er einen wahren Triumphzug an. Das größte deutsche Dixieland Jazz Festival findet heutzutage in Dresden statt. Doch auch kleinere Veranstaltungen locken stets große Scharen von Fans vor die Bühnen. So auch auf der Ostseeinsel Usedom im Bernsteinbad Koserow.

Koserower Dixielandfestival

Am Samstag, den 22. Juni 2019, findet ab 17.00 Uhr auf dem Kurplatz des Ostseebads Koserow das 10. Koserower Dixielandfestival statt. Drei Bands geben sich ein Stelldichein und starten am Abend mit einer gemeinsamen Session. Anschließend präsentiert jede Band ihre persönliche Interpretation dieser verfeinerten Form des Jazz. Für Liebhaber der Dixielandmusik und solche, die es werden wollen, ist garantiert das persönliche Lieblingsstück dabei. Und da es sich mit hungrigem Magen schlecht zuhören lässt, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

 

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