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Anbaden auf Usedom

Die Sonne strahlt warm und kräftig, die Ostsee hat frische, oft auch ambitionierte Temperaturen. Ideale Bedingungen für Unerschrockene, um auf Usedom anzubaden.

Ich bin eher der Typ Warmduscher. Kalte Güsse am Morgen sind mir ebenso ein Graus wie der Sprung in winterliche Seen zur Abhärtung. Umso mehr Achtung habe ich vor all jenen, die sich bei den ersten Sonnenstrahlen bereits ins Meer wagen. Dass die blauen Fluten locken, wenn die Sonne warm vom Himmel scheint, ist keine Frage. Auch ich kann der Versuchung selten widerstehen, wenn ich im Frühling am Strand der Ostsee entlang wandere. Schnell mal die Schuhe aus und ein paar Schritte durch die kalten Wellen. Dann aber auch ratzfatz die warmen Strümpfe und Schuhe wieder an, bevor sich gefühlt die ersten Frostbeulen an den Zehen bilden. Bei diesen Wassertemperaturen komplett untertauchen und daran auch noch Spaß haben? Ja, das geht.

Frisches Ostseewasser

Das Wasser der Ostsee vor Usedom ist im Jahresschnitt eher frisch. Gerade einmal 10 Grad bringt es aufs Thermometer. Allerdings variieren die Werte je nach Jahreszeit sehr. Ab Mai geht es langsam aufwärts. Zwischen 6 und 14 Grad liegt dann die Wassertemperatur. Für Mittelmeer-Urlauber eher ein Grund, sofort wieder nach Hause zu fahren. Für Ostsee-Begeisterte und Naturliebhaber jedoch ein toller Start in den Frühling und in ein fittes Jahr. Denn wie spätestens seit Kneipp bekannt ist, leisten kalte Bäder Großes für die Gesundheit. Sie kurbeln den Kreislauf und das Immunsystem an, trainieren die Gefäße und senken nachweislich den Stresslevel. Kaum zu glauben. Denn für mich ist der Sprung ins kalte Wasser erst einmal Stress pur. Doch Abhärtung heißt auch nicht gleich Holzhammer-Methode Gesund durch kaltes Wasser

Warm duschen ist eigentlich gar nicht gesund. Genauer gesagt, heiß duschen, wie es die meisten morgens am liebsten mögen. Denn zu heiß duschen entzieht Haut und Haar Feuchtigkeit. Das natürliche Gleichgewicht wird zerstört. Duscht man hingegen kühl oder kalt, verschließen sich die Poren. Der natürliche Schutzfilm der Haut bleibt intakt. Außerdem aktiviert Kälte die Fettverbrennung im Körper. Zudem hilft kaltes Wasser bei geistiger Ermüdung und fördert die Erholung des Körpers. Alles gute Gründe, es einmal mit kaltem Wasser zu versuchen.

Der Sprung ins kalte Wasser

Nicht ohne Grund ist „der Sprung ins kalte Wasser“ ein Synonym dafür, sich in einer neuen Aufgabe oder unbekannten Situation bewähren zu müssen. Es steckt viel Herausforderung darin. So ist es auch mit dem Anbaden in der Ostsee. Es sind meist die Trainierten, die sich schon den ganzen Winter darauf freuen. Doch auch mutige Urlauber springen jedes Jahr kurz entschlossen mit in die Fluten. Immer im Mai badet Usedom an. Inselweit locken dann die Strände Anbadewillige mit Musik und Veranstaltungen ins noch sportlich kühle Ostseewasser.

Usedom badet am 11. Mai an

In diesem Jahr fällt der Startschuss für alle Badefreudigen auf Usedom am 11. Mai 2019. Um 11 Uhr beginnen zum wiederholten Mal alle Seebäder gemeinsam die Badesaison. Wer sich gemeinsam mit anderen Unerschrockenen in die ca. 12 Grad kalten Fluten stürzen will, findet sich am besten direkt an den Hauptstrandabgängen seines Badeortes ein. Auch die Usedomer Bernsteinbäder beteiligen sich wie in jedem Jahr. Wer sich anschließend gut aufwärmen will, weiß das warme Wasser seines Hotel-Pools zu schätzen. Noch besser, wenn das Hotel über einen warmen Außenpool verfügt wie beispielsweise das Nautic Usedom Hotel & Spa im Ostseebad Koserow. Zudem ist der Weg vom kalten Ostseewasser bis zum warmen Außenpool dort nur ein Katzensprung. So kann man das schöne Gefühl verlängern, unter freiem Himmel erst kalt und dann warm zu baden. Ganz wie es Pfarrer Kneipp mit seinen Wechselbädern für die Gesundheit empfiehlt

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